2021-10-25 - Körperverletzung
Festnahme
Vorfallszeit: 24.10.2021, 17:50 Uhr.Vorfallsort: 10., Laaer-Berg-Straße .Sachverhalt: Ein Zeuge alarmierte die Polizei, nachdem er mitbekam wie ein 34-jähriger iranischer Staatsangehöriger in einem Stiegenhaus Geld von einem Bekannten (39) verlangt und ihm dabei ein Messer an den Hals gehalten haben soll. Die Polizisten konnten den mutmaßlichen Täter vorläufig festnehmen. Gegen den 34-Jährigen wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen. Er befindet sich in polizeilicher Anhaltung.




2021-10-24 - Einbruch
Schutz durch Prävention
Sachverhalt: Im Herbst und Winter werden die Tage kürzer, die Dunkelheit bricht früher herein. Die Zahl der Einbrüche steigt besonders in dieser Zeit. Im Schutz der Finsternis verschaffen sich Kriminelle Zugang zu Häusern oder Wohnungen, insbesondere dann, wenn keine Sicherheitsmaßnahmen zu erkennen oder Zeichen der Abwesenheit sichtbar sind. Zumeist ereignen sich die Einbrüche zwischen 16 und 21 Uhr. Wohnstätten mit guter Verkehrsanbindung, schwer einsehbare Grundstücke und ebenerdig gelegene Wohnungen geraten häufig ins Visier der Einbrecher. Die Täter versuchen dabei häufig durch das Aufzwängen von Terrassentüren und gartenseitig gelegenen Fenstern, Türen oder Kellerzugängen in das Wohnobjekt einzudringen..Die Wiener Polizei setzt auch dieses Jahr wieder auf regelmäßige Schwerpunkte und vor allem auf die Kriminalprävention. Durch Selbsthilfe können viele Einbrüche verhindert oder vereitelt werden..Präventive Maßnahmen, eine gute Nachbarschaft und gegenseitige Hilfe sind enorm wichtig, um Einbrüche zu verhindern. Eine Vertrauensperson, die bei Abwesenheit einige Maßnahmen setzt, leistet wertvolle Dienste. Die Polizei will aber auch die Menschen dazu motivieren, verdächtige Beobachtungen die wahrgenommen werden an die Polizei zu melden. Neben den Polizei-Dienststellen, gibt es in jedem Bezirk Grätzl-Polizisten, die im Rahmen der Gemeinsam.Sicher Initiative Ansprechpartner für die Bevölkerung sind. .Präventionstipps der Polizei:.• Gute Nachbarschaft und gegenseitige Hilfe sind sehr wichtig! Zusammenhalt schreckt Täter ab!.• Vermeiden Sie Zeichen der Abwesenheit. Leeren Sie Briefkästen und beseitigen Sie Werbematerial..• Schließen Sie Fenster, Terrassen- und Balkontüren..• Vermeiden Sie Sichtschutz, der dem Täter ein ungestörtes Einbrechen ermöglicht..• Räumen Sie weg, was Einbrecher leicht nützen können (Leitern etc.).• Verwenden Sie bei Abwesenheit in den Abendstunden Zeitschaltuhren für Beleuchtung und installieren Sie eine Außenbeleuchtung..• Sichern Sie Terrassentüren und lassen Sie nur hochwertige Schlösser und Schließzylinder einbauen..Verhalten bei anwesendem Täter:.• Erwecken Sie den Eindruck, dass Sie nicht alleine sind (Rufen sie beispielsweise einen Namen)..• Drehen Sie das Licht auf..• Ermöglichen Sie dem Täter die Flucht, stellen Sie sich ihm nicht in den Weg..• Vermeiden Sie jede Konfrontation, sonst könnte die Situation eskalieren..• Merken Sie sich möglichst viele Details zur Person des Täters..• Rufen Sie sofort die Polizei unter 133 an und geben Sie bekannt, wie viele Täter Sie gesehen haben und in welche Richtung sie geflüchtet sind. Halten Sie telefonische Verbindung mit der Polizei..• Verlassen Sie das Haus oder die Wohnung und warten Sie auf der Straße auf die Polizei..Verhalten nach dem Einbruch:.• Bewahren Sie Ruhe. Rufen Sie sofort die Polizei unter 133 an. Halten Sie telefonische Verbindung mit der Polizei und folgen Sie den Instruktionen..• Betreten Sie das Haus oder die Wohnung nicht, sondern warten sie auf der Straße auf die Polizei..Nähere Informationen und auch die wichtigsten Sicherheitstipps sind auf der Homepage der Landespolizeidirektion Wien sowie auf der Internetseite des Bundeskriminalamtes angeführt. Zusätzlich werden auf der Facebook-Seite und dem Twitter-Account der LPD Wien regelmäßig Präventionstipps für alle Deliktsbereiche veröffentlicht.




2021-10-24 - Waffen
Raub
Vorfallszeit: 23.10.2021, 17:20 Uhr.Vorfallsort: 1010 Wien .Sachverhalt: Gestern Abend soll ein Mann ein Bekleidungsgeschäft betreten haben und sich Kleidungsstücke zeigen haben lassen. Als er vorgegeben habe die Ware kaufen zu wollen, soll er der Verkäuferin eine Schusswaffe und einen Pfefferspray vorgehalten und sie zur Herausgabe von der Tageslosung genötigt haben. Nachdem das Opfer die Tageslosung übergab, soll der unbekannte Tatverdächtige geflüchtet sein. Eine Sofortfahndung verlief negativ. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen..Personsbeschreibung des mutmaßlichen Täters:.28-30 Jahre alt, ca. 175 cm groß, sehr korpulent, schwarzer langer Mantel, graue Kappe..Sachdienliche Hinweise werden bei jeder Polizeiinspektion bzw. beim Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Zentrum-Ost, Ermittlungsbereich Raub, Telefonnummer: 01 31 310 – 62210 entgegengenommen.




2021-10-24 - Verkehr
Amtshandlung
Vorfallszeit: 23.10.2021, 10:00 Uhr.Vorfallsort: Wien, Autobahn A23 – Knoten Zentrum .Sachverhalt: Gestern Vormittag fiel den Beamten der Landesverkehrsabteilung Wien ein Kleintransporter auf, der offensichtlich überladen war. Im Zuge der Anhaltung wurde festgestellt, dass der Kleintransporter mit einem höchst zulässigen Gesamtgewicht von 3.500 kg um rund 170% überladen war und somit knapp 9.450 kg wog. Der Laderaum war mit Baustahl beladen, welcher mit einem Kran auf die Ladefläche geladen worden sein soll. Weiters wurden sechs schwere technische Mängel festgestellt und zur Anzeige gebracht. Dem Lenker wurden die Kennzeichen sowie der Zulassungsschein abgenommen und die Weiterfahrt untersagt.




2021-10-23 -
Aufgriff von 15 Personen
Vorfallszeit: 22.10.2021, 18:00 Uhr.Vorfallsort: 1230 Wien ..Ein Zeuge verständigte den Polizeinotruf, nachdem er mehrere Personen aus einem Kleintransporter aussteigen gesehen haben soll. Der Kleintransporter soll kurz angehalten haben, die Personen aussteigen haben lassen und sich dann in unbekannte Richtung entfernt haben. Die Einsatzkräfte konnten in der Nähe des Einsatzortes 15 Personen anhalten. Sie wurden in ein Polizeianhaltezentrum gebracht.




2021-10-22 - Fahndung
Verkehrsunfall
Vorfallszeit: 20.10.2021, 13:45 Uhr.Vorfallsort: 1220 Wien, Wagramer Straße .Sachverhalt: Am Mittwoch soll es bei einer Kreuzung auf der Wagramer Straße zu einem Zusammenstoß zwischen einer Fußgängerin und einem PKW gekommen sein. Die 27-jährige Frau soll laut eigenen Angaben bei Grünlicht den Schutzweg überquert haben, als plötzlich ein Rechtsabbieger in die Kreuzung eingefahren und ihr über den Fuß gefahren sein soll. Danach soll der Lenker mit seinem PKW geflüchtet sein. Die Verletzte wurde durch die Wiener Berufsrettung erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht.




2021-10-22 - Drogen
Suchtmittelhandel
Vorfallszeit: 20.10.2021, 15:30 Uhr.Vorfallsort: 1210 Wien.Sachverhalt: Die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität war aufgrund von vorangegangenen Ermittlungen einem mutmaßlichen Suchtmittelhändler auf der Spur. Der 29-jährige serbische Staatsangehörige soll den Verkauf über einen Messengerdienst organisiert haben. In weiterer Folge wurde er bei einem mutmaßlichen Suchtmittelhandel auf frischer Tat ertappt und von den Beamten festgenommen. Im Rahmen der weiteren Aufklärung des Sachverhalts konnten auch in seiner Wohnung Suchtmittel sichergestellt werden. Insgesamt wurden ca. 600 Gramm Heroin, 1.200 Gramm Streckmittel und über 900 Euro Bargeld sichergestellt.




2021-10-21 - Diebstahl
Festnahme
Vorfallszeit: 20.10.2021, 13:00 Uhr.Vorfallsort: 14., Bahnstraße.Sachverhalt: Ein Zeuge verständigte den Polizeinotruf, nachdem er eigenen Angaben zufolge einen Mann und eine Frau beim Diebstahl von zwei E-Scootern beobachtete hatte, die mit Fahrradschlösser gesichert waren. Die beiden Beschuldigten, eine 31-jährige Frau und ein 47-jähriger Mann (beide Stbg.: Österreich) wurden in der Nähe des Tatortes von Polizisten der Polizeiinspektion Storchengasse festgenommen. Neben den beiden E-Scootern wurde ein Bolzenschneider sichergestellt. Das Landeskriminalamt Wien hat die weiteren Ermittlungen übernommen, da davon ausgegangen wird, dass die beiden Beschuldigten weitere ähnliche Straftaten begangen haben.




2021-10-21 - Einbruch
Einbrecher festgenommen
Vorfallszeit: 20.10.2021, 05:30 Uhr.Vorfallsort: Wien-Erdberg.Sachverhalt: Gegen 05:30 Uhr verständigte ein Zeuge den Polizeinotruf und gab an, soeben zwei Männer beim Hantieren an einem PKW in einer Garage ertappt zu haben. Die beiden Männer seien anschließend geflüchtet. Im Zuge einer Fahndung wurden die beiden mutmaßlichen Einbrecher (66 u. 51 Jahre alt, Stbg.: Serbien) in der Nähe der Tatörtlichkeit festgenommen. Bei ihnen stellten die Beamten diverses Werkzeug sicher. Im Zuge der Ermittlungen wurde der PKW der mutmaßlichen Einbrecher ausgeforscht. In dem Fahrzeug fanden die Beamten sechs Fahrräder, zahlreiche Fahrradsattel sowie weitere Gegenstände. Das mutmaßliche Diebesgut wurde sichergestellt.




2021-10-20 - Streit
gefährliche Drohung
Vorfallszeit: 19.10.2021, 19:45 Uhr.Vorfallsort: 15., Reindorfgasse .Sachverhalt: Ein 35-jähriger Mann verständigte die Polizei, da er einen Mann davon abhalten wollte, alkoholisiert mit einem Pkw zu fahren. Als die Polizisten eintrafen und den Sachverhalt klären wollten, verhielt sich der offenbar alkoholisierte Mann (55, Stbg.: Österreich) äußerst unkooperativ und aggressiv. Anschließend bedrohte er zuerst den 35-Jährigen und anschließend die Polizisten. Er wurde in weiterer Folge vorläufig festgenommen. Im Zuge der Festnahme trat er einer Polizistin gegen das Knie, wodurch sie verletzt wurde und nach einer Behandlung im Spital ihren Dienst nicht mehr fortsetzen konnte. Der Tatverdächtige wies eine Alkoholisierung von 1,98 Promille auf. Er befindet sich in polizeilicher Anhaltung.




2021-10-20 - Waffen
Terroranschlag in Wien
In einer Pressekonferenz berichteten heute die Erste Staatsanwältin Mag. Nina Bussek sowie der Leiter der Ermittlungsgruppe "2. November" Oberstleutnant Michael Lohnegger über Details und Hintergründe rund um den Anschlag. .Am 02.11.2020 ereignete sich in Wien ein terroristisch motivierter Anschlag, bei dem vier Menschen ihr Leben verloren und 38 weitere verletzt wurden. Um diesen Angriff abzuweh-ren und zu beenden erfolgte einer der größten sicherheitspolizeilichen Einsätze in der Geschichte der österreichischen Bundespolizei. Durch das effiziente, professionelle und rasche Zusammenarbeiten vieler verschiedener Polizeikräfte konnte der Täter binnen weniger Minuten neutralisiert werden. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Erstein-schreiter des exekutiven Streifendienstes, die ohne Rücksicht auf die eigene körperliche Unversehrtheit den Täter unmittelbar und direkt bekämpften, ihn so von weiteren zivilen Opfern ablenkten und für den Einsatz der Spezialkräfte wertvolle Zeit gewinnen konnten. .Nach der Neutralisierung des unmittelbaren Täters und während der sicherheitspolizeiliche Großeinsatz noch lief begannen die kriminalpolizeilichen Ermittlungen, durchgeführt vom Landeskriminalamt Wien, dem Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämp-fung, dem Bundeskriminalamt sowie dem Bundesamt Verfassungsschutz und Terrorismus-bekämpfung, unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Wien. .Staatsanwaltschaft lobt gute Zusammenarbeit.Eine in Folge eingerichtete Ermittlungsgruppe "2. November" bearbeitete diesen Vorfall in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Wien, wobei die Erhebungen bis dato andauern. In einer vorläufigen Zwischenbilanz gab heute die Staatsanwaltschaft Einblicke in das komplexe Ermittlungsverfahren: "Die Zusammenarbeit zwischen Staatsanwaltschaft und Polizei hat von Anfang an ausgezeichnet funktioniert, weshalb auch bereits nach kürzester Zeit erste Ermittlungserfolge erzielt werden konnten", fasste die Erste Staatsan-wältin Nina Bussek zusammen. ."Besonderer Dank gilt auch allen Sachverständigen, den Telefonnetz-Bertreibern und den vielen Dolmetschern, die teilweise Tag und Nacht die Ermittlungsbehörden unterstützt haben", so Bussek, die auch die internationale Zusammenarbeit lobte. So wurden ca. 40 Rechtshilfe-Ersuchen rasch von ausländischen Behörden beantwortet und abgearbeitet. .Die Einzeltätertheorie kann die Staatsanwaltschaft eindeutig bestätigen: "Der Täter hat in der Tatnacht alleine gehandelt, es gab keine unmittelbaren Beitragstäter. Allerdings haben gewisse Leute den Täter sehr wohl im Vorfeld unterstützt", sagte Bussek. Diese Unterstüt-zung war mentaler Natur, aber es wurden auch beim Thema Waffen Kontakte hergestellt. .Ob die Tatbeiträge mittelbar oder unmittelbar waren, macht für die Staatsanwaltschaft wenig Unterschied: "Die Strafdrohungen sind bis zu lebenslänglicher Freiheitsstrafe. Auch die Beitragstäter haben für die unmittelbare Tatausführung einzustehen und es droht ihnen hierfür dieselbe Strafandrohung", so Staatsanwältin Bussek. .Kriminalpolizei: Nie dagewesene Komplexität.Die Ermittlungshandlungen beinhalteten sowohl eine aufgrund des weitläufigen Tatortes komplizierte Tatortarbeit als auch den kriminalpolizeilichen Erstangriff zum Vorfall an sich sowie zu den Hintergründen. ."Wir hatten den flächenmäßig größten Tatort, den es jemals in Wien zu bearbeiten galt", sagte Michael Lohnegger, Leiter der Ermittlungsgruppe "2. November", bei der Pressekonfe-renz. Dazu galt es, den Weg des Täters zu eruieren. Trotz nicht vorhandener Videoauf-zeichnungen gelang es durch speziell trainierte Personenspürhunde der Polizei den Weg des Täters zu Tatort – er kam zu Fuß – nachzuvollziehen. .Starke Mithilfe der Bevölkerung .Noch während dem sicherheitspolizeilichen Einsatz erging der multimediale Aufruf an die Bevölkerung, Bilder oder Videos von dem Vorfall an eine speziell für derartige Lagen installierte Upload-Plattform im Bundeskriminalamt zur Verfügung zu stellen oder Hinweise an eine Hotline durchzugeben. ."Durch die überwältigende Mithilfe der Bevölkerung wurden in Summe ca. 24.000 Einzel-medien bzw. 1.864 Stunden an Videomaterial hier den Ermittlern zur Verfügung gestellt. Dazu kamen über 1.000 Hinweise aus der Bevölkerung. Diese Unterstützung hat uns vor allem zu Beginn der Ermittlungen enorm geholfen", so Lohnegger. ..Vorläufige Bilanz der Ermittlungstätigkeiten. .Strukturermittlungen in den Wochen und Monaten nach dem Anschlag ergaben 20 Fest-nahmen gemäß der Strafprozessordnung mit Bezug zum Anschlag sowie zwölf Festnah-men in weiteren Ermittlungsverfahren, 46 Hausdurchsuchungen und intensive Observatio-nen. 14 dieser Festnahmen erfolgten noch in der Terror-Nacht. Bis dato befragten die Ermittler 340 Zeugen, weitere Vernehmungen sowie Befragungen sind im Gange. .Daraus haben sich mehr als 50 separate, nicht mit dem Anschlag in Verbindung stehende Aktenvorgänge ergeben, die das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbe-kämpfung Wien bearbeitet. Dies gilt auch für über 6.000 (Telefon-) Betreiberanfragen, resultierend aus 67 Rufdatenrückerfassungen mit über 100.000 Verbindungsdatensätzen..Lohnegger erwähnte in diesem Zusammenhang auch die internationale Komponente auf operativer Ebene: "Die Zusammenarbeit mit anderen Behörden und EUROPOL war und ist sehr professionell. Vor allem bei technischen Auswertungen von Datenmaterial über die Landesgrenzen hinweg ist die internationale Vernetzung von zentraler Bedeutung.".Wegen des Verdachts der Terrorfinanzierung wurden von der Ermittlungsgruppe ca. 90 Konten nach gerichtlich bewilligten Anordnungen der Staatsanwaltschaft Wien geöffnet und die Daten gesichtet, ausgewertet und analysiert. Aus Smartphones, PCs und anderen Speichermedien wurden 15 Terrabyte Datenmaterial sichergestellt. Im Zuge der Ermittlun-gen standen und stehen die Ermittler mit den Sicherheitsbehörden aus mehreren Ländern nach wie vor in engem Austausch. .Bussek und Lohnegger richteten bei der Pressekonferenz auch persönliche Worte der Anteilnahme an die Hinterbliebenen der Opfer. ..Rückfragen:.Ansprechpartnerin zum Ermittlungsverfahren:.Staatsanwaltschaft Wien.Mag. Nina Bussek.Mobil: +43 676 8989 2 3300.Hinweis: Die Staatsanwaltschaft stellte bei der Pressekonferenz jene Inhalte zur Verfü-gung, die derzeit veröffentlicht werden können. Viele Aspekte des Ermittlungsverfahrens können aber aus kriminalpolizeilichen und geheimdienstlichen Gründen weiterhin nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. .Ansprechpartner zum Polizeieinsatz:.Bundesministerium für Inneres / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit.Kontrollinspektor Mag. Paul Eidenberger.Mobil: +43 664 841 0129.Rund um den operativen Polizeieinsatz können verschiedene Fachexperten der Bundes-polizei für Interviews oder Spezialauskünfte vermittelt werden (Schlagworte z.B.: Anti-Terror, Einsatzabwicklung vor Ort, Tatortarbeit, Entschärfungsdienst, psychologische Komponente).Diesbezüglich interessierte Medien mögen sich schriftlich an paul.eidenberger@polizei.gv.at werden.




2021-10-19 - Körperverletzung
Körperverletzung
Vorfallszeit: 18.10.2021, 22:15 Uhr .Vorfallsort: 15., Diefenbachgasse .Sachverhalt: Polizisten wurden wegen eines mutmaßlichen Raufhandels zwischen drei Personen alarmiert. Vor Ort konnten die Polizisten einen 34-Jährigen und einen 35-Jährigen mit Schnittverletzungen vorfinden. Laut derzeitigem Ermittlungsstand soll der 34-Jährige in einen handfesten Streit mit einer derzeit noch unbekannten männlichen Person geraten sein. Der 35-Jährige dürfte den Vorfall mitbekommen haben und wollte dem Opfer zur Hilfe kommen. Daraufhin soll der Unbekannte ihn geschlagen und schließlich beide mit einem Messer attackiert haben. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige im Beisein eines weiteren Mannes sowie einer Frau. Ebenfalls alarmierte Einsatzkräfte der Wiener Berufsrettung übernahmen vor Ort die notfallmedizinische Versorgung. Die beiden Opfer wurden in ein Spital gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr. Die Identität des mutmaßlichen Täters ist derzeit nicht bekannt. Hinweise werden in jeder Polizeiinspektion erbeten. .Beschreibung männlich, ca. 30 – 35 Jahre alt, ca. 170 – 180 cm groß, Vollbart, roter Kapuzenpullover, mutmaßlich tschetschenischer Herkunft




2021-10-19 - Verkehr
Verordnung
Vorfallszeit: 21.10.2021, 10:00 Uhr – 24:00 Uhr.Vorfallsort: 14., Gerhard-Hanappi-Platz .Sachverhalt: Am 21. Oktober 2021 um 18:45 Uhr findet im Allianz-Stadion das Fußballspiel zwischen dem SK Rapid Wien und Dinamo Zagreb statt..Für das Spiel wird von der Sicherheitsbehörde eine Durchsuchungsanordnung gem. § 41 Abs. 1 des Sicherheitspolizeigesetzes verordnet. Der Zutritt zur Veranstaltungsstätte ist nur jenen Menschen gestattet, die ihre Kleidung und mitgeführten Behältnisse durchsuchen lassen..Darüber hinaus wird der Bereich rund um das Stadion als Sicherheitsbereich gem. § 49a Abs. 1 des Sicherheitspolizeigesetzes definiert..Auf der Homepage der Landespolizeidirektion Wien, unter der Rubrik "Verordnungen der LPD Wien" (http://www.polizei.gv.at/wien/lpd/verordnungen/start.aspx), können Sie diese einsehen..Rund um die Allianz Arena werden bei der An- und Abfahrt Verkehrsbehinderungen erwartet. Aufgrund der begrenzten Parkmöglichkeiten werden alle Fans ersucht, zeitgerecht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stadion zu kommen..Hinsichtlich der Einschränkungen im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel informiert die Fahrgastinformation der Wiener Linien unter der Telefonnummer 01/7909100.




2021-10-18 - Waffen
Ermittlungserfolg des Landeskriminalamts Wien
Vorfallszeit: 16.10.2021, 09:00 Uhr.Vorfallsort: Wien .Sachverhalt: Das Landeskriminalamt Wien erhielt einen Hinweis bezüglich illegalem Waffenbesitzes und durchsuchte aufgrund einer Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien mehrere Wohnungen. Das Einsatzkommando Cobra öffnete die Wohnungen und stellte die Sicherheit während der Einsätze her. Im Zuge der Durchsuchungen konnten mehrere verbotene Waffen, Waffen, welche sich aufgrund von fehlenden waffenrechtlichen Urkunden widerrechtlich im Besitz der Tatverdächtigen befanden, sowie diverse Umbauten vorgefunden werden. Neben diesen wurde eine große Zahl an anderen Waffen wegen der Aussprache eines vorläufigen Waffenverbots abgenommen. Weiters wurden insgesamt ca. 240 Gramm Cannabiskraut sichergestellt. Die drei mutmaßlichen Täter, ein 67-jähriger, eine 56-jährige und ein 29-jähriger österreichischer Staatsbürger, wurden angezeigt.




2021-10-17 - Waffen
Bewaffneter Raub
Vorfallszeit: 16.10.2021, 03:00 Uhr.Vorfallsort: 12., Bereich Längenfeldgasse.Sachverhalt: Ein unbekannter Mann soll mit schwarzer Sturmhaube maskiert und einer Faustfeuerwaffe bewaffnet eine Tankstelle betreten und einen Angestellten aufgefordert haben, ihm Bargeld zu übergeben. Der Aufforderung kam der Mitarbeiter nach. Ein anderer Mann soll im Eingangsbereich für den unmittelbaren Tatverdächtigen Schmiere gestanden haben. Die beiden unbekannten Männer sind anschließend mit Bargeld in derzeit unbestimmter Höhe in unbekannte Richtung geflüchtet. Eine Sofortfahndung blieb erfolglos. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die Ermittlungen übernommen.




2021-10-17 - Einbruch
Versuchter Wohnungseinbruch
Vorfallszeit: 16.10.2021, 13:00 Uhr.Vorfallsort: 14., Bereich Linzer Straße .Sachverhalt: Eine 83-Jährige Frau wählte den Polizeinotruf, da zuvor ein Mann versucht haben soll in ihre Wohnung einzubrechen. Die Frau gab an, dass der Mann die Türe aufdrückte und lediglich das Kettenschloss verhinderte, dass der Mann die Wohnung betreten konnte. Die Dame soll die Türe in weiterer Folge zugedrückt und dadurch die Finger des Tatverdächtigen eingeklemmt haben. Anschließend flüchtete er. Die alarmierten Polizisten konnten den mutmaßlichen Täter (22, Stbg.: Lybien) im Stiegenhaus anhalten und vorläufig festnehmen. In den Anhalteräumen einer Polizeiinspektion wurde der 22-Jährige zunehmend aggressiver und versuchte einen Polizisten mit einem Kopfstoß zu attackieren. Diesbezüglich wird er neben dem Verdacht des versuchten Einbruchdiebstahls weiters wegen versuchtem Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie versuchter schwerer Körperverletzung angezeigt. Der Polizist blieb unverletzt. Der 22-Jährige befindet sich in polizeilicher Anhaltung.




2021-10-16 - Waffen
Fußballmatch
Vorfallszeit: 15.10.2021.Vorfallsort: 17., Alszeile ..Zum gestrigen Fußballregionalligaspiel zwischen Wiener Sportclub – First Vienna FC 1894 kamen rund 6550 Besucher. Im Zuge des Spieles wurden im Stadion pyrotechnische Gegenstände entzündet. Gegen Ende des Spiels lief ein Mann nackt über das Spielfeld, er wurde von Ordnern vom Spielfeld geleitet, die Beamten der Wiener Polizei legten eine Anzeige aufgrund der Anstandsverletzung. Nach dem Spiel führten die Polizisten eine Identitätsfeststellung mit einem Mann durch, da er gegen das Pyrotechnikgesetz verstoßen haben soll. Nach besagter Kontrolle begann ein unbeteiligter Fan die Beamten zu beschimpfen. Aufgrund der Anstandsverletzung führten die Polizisten mit diesem Mann eine Identitätsfeststellung durch, die Stimmung der anderen noch im Stadion befindlichen Fußballfans wurde zunehmend aggressiver. Um weiteres Konfliktpotenzial zu vermeiden verließen die Beamten das Stadion und führten die Identitätsfeststellung außerhalb des Stadions durch. Da die Fans die Polizisten umstellten, musste Körperkraft durch die Beamten angewendet werden um aus dem Stadion zu gelangen. Im Zuge dieser Situation wurden zwei Frauen aufgrund von Widerstandshandlungen vorläufig festgenommen. Ein Beamter wurde durch eine unbekannte Person leicht verletzt. Insgesamt kam es im Zuge dieses Einsatzes zu den zwei genannten Festnahmen und zu vier Anzeigen.




2021-10-15 - Information
Festnahme
Vorfallszeit: 14.10.2021, 10:35 Uhr.Vorfallsort: 21., Moritz-Dreger-Gasse .Sachverhalt: Eine Frau verständigte die Polizei, da sie zuvor beobachtet hatte, wie zwei Männer versucht haben sollen, einen an einer Straßenlaterne gesicherten Tretroller zu stehlen. Als den Männern ihr Vorhaben offenbar nicht gelang, flüchteten diese zu Fuß. Die alarmierten Beamten konnten die beiden Tatverdächtigen (19, 20 beide Stbg.: Österreich) in der Nähe des Tatortes anhalten und vorläufig festnehmen. Nach den Vernehmungen wurde die Staatsanwaltschaft Wien kontaktiert, welche für beide Männer die Anzeige auf freiem Fuß anordnete.




2021-10-15 - Körperverletzung
Gewalt in der Privatsphäre
Vorfallszeit: 14.10.2021, 19:30 Uhr.Vorfallsort: 10., Bereich Troststraße.Sachverhalt: Aus derzeit ungeklärter Ursache geriet ein 33-jähriger rumänischer Staatsangehöriger mit seiner 32-jährigen Frau in Streit. Im Zuge dieser Auseinandersetzung soll der Mann seine Ehefrau gewaltsam attackiert und mit dem Umbringen bedroht haben. Die verletzte Frau flüchtete aus der Wohnung und alarmierte die Polizei. Der alkoholisierte (1,94 Promille) Mann wurde von den Beamten vorläufig festgenommen. Die 32-Jährige lehnte die Verständigung eines Rettungsdienstes ab und gab an, sich selbstständig zu einem Arzt zu begeben. Gegen den Tatverdächtigen konnte aufgrund seiner Alkoholisierung noch kein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen werden, auch eine Vernehmung konnte noch nicht erfolgen.




2021-10-15 - Unfall
Verkehrsunfall
Vorfallszeit: 14.10.2021, 11:30 Uhr.Vorfallsort: 5., Arbeitergasse.Sachverhalt: Ein 47-jähriger Mann parkte sein Fahrzeug parallel zum Fahrbahnrand. Eine 30-jährige Radfahrerin wollte an dem geparkten Fahrzeug vorbeifahren, als der 47-Jährige die Fahrzeugtüre geöffnet haben soll. Die Radfahrerin sei gegen die geöffnete Fahrzeugtüre gestoßen und dadurch zu Sturz gekommen. Die verletzte Frau wurde vor Ort von einem Wiener Rettungsdienst erstversorgt und in ein Spital gebracht. Der 47-Jährige blieb unverletzt.




2021-10-14 - Raub
Raub
Vorfallszeit: 08.09.2021, 00:45-03:00 Uhr.Vorfallsort: 1010 und 1020 Wien .Sachverhalt: Fünf Männer im Alter von 18 bis 21 Jahren (ein rumänischer, ein russischer Staatsangehöriger und drei österreichische Staatsbürger) sollen in der Nacht vom 07.09.2021 auf den 08.09.2021 drei Raube verübt haben. Dabei sollen sie unter anderem am Treppelweg und beim Morzinplatz Geld von den Opfern gefordert und mit Schlägen bzw. mit dem Umbringen gedroht haben. Drei der Opfer seien dabei verletzt worden. Die Tatverdächtigen sollen Geld im oberen zweistelligen Eurobereich, ein Fahrrad und zwei Mobiltelefone geraubt haben. Das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Raub, Gruppe Pöttler, konnte durch hervorragende Ermittlungsarbeit alle fünf mutmaßlichen Täter ausforschen. Sie wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien festgenommen und in eine Justizanstalt gebracht.




2021-10-14 - Einbruch
Einbruch
Vorfallszeit: 11.10.2021, 18:40 Uhr.Vorfallsort: 1220 Wien .Sachverhalt: Aufgrund vermehrter Diebstähle führte das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Diebstahl (Gruppe Messerer), die Polizeidiensthundeabteilung und ein Drohnenführer einen Überwachungsschwerpunkt bei einem Mistplatz durch. Im Zuge der Überwachung konnten zwei verdächtige Personen wahrgenommen werden, die sich in Richtung des Mistplatzes bewegten. Mithilfe der Drohne konnte beobachtet werden, wie diese ein Loch in den Maschendrahtzaun schnitten. Im Anschluss darauf, begab sich einer der zwei Tatverdächtigen zu den dort befindlichen Mannschaftscontainern und kundschaftete diesen aus. Noch bevor der 51-jährige russische Staatsangehörige den Container aufbrechen konnte, wurde er von den Beamten festgenommen. Der zweite mutmaßliche Täter befand sich nächst dem Loch im Zaun und konnte flüchten. .Der 51-Jährige zeigte sich bei seiner Vernehmung teilweise geständig und gab an, dass er bereits drei Mal in den Mistplatz eingebrochen war. Gegen ihn bestand ein aufrechter Festnahmeauftrag des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl. Er wurde in ein Polizeianhaltezentrum gebracht.




2021-10-14 - Einbruch
Festnahme
Vorfallszeit: 13.10.2021, 19:15 Uhr.Vorfallsort: 1080 Wien, Blindengasse .Sachverhalt: Gestern Abend soll ein 25-jähriger österreichischer Staatsbürger versucht haben, in eine Wohnung einzubrechen. Dazu soll er mit Körperkraft und einem Messer die Wohnungstür aufgebrochen haben. Als der Tatverdächtige bemerkte, dass die 22-jährige Mieterin in der Wohnung war, soll er die Flucht ergriffen haben. Die Polizisten konnten den mutmaßlichen Täter im Zuge der Sofortfahndung anhalten und vorläufig festnehmen.




2021-10-13 - Asyl
Verdacht der Schlepperei
Vorfallszeit: 12.10.2021 .Vorfallsort: Wien.Sachverhalt: Gegen 14:30 Uhr wurde über Funk von der Landesleitzentrale Wien die Fahndung nach einem mutmaßlichen Schlepperfahrzeug durchgegeben. Ein Polizist der Landesverkehrsabteilung Wien konnte auf der A4 in Fahrtrichtung stadtauswärts ein verdächtiges Fahrzeug sehen und nahm die Verfolgung auf. Als er eine Lenker- und Fahrzeugkontrolle durchführen wollte, gab der Lenker Gas und versuchte sich der Anhaltung zu entziehen. Auf Höhe der Mannswörther Straße stoppte der 49-jährige ukrainische Staatsangehörige das Fahrzeug und flüchtete zu Fuß in eine angrenzende Parkanlage. Der Polizist nahm ebenfalls zu Fuß die Verfolgung in Richtung des dicht bewachsenen Waldes auf. Zwei Passanten, ein Läufer und ein Fahrradfahrer, die den Vorfall mitbekommen hatten, wollten dem Polizisten helfen und nahmen ebenfalls die Verfolgung auf. Es gelang schließlich gemeinsam den Tatverdächtigen anzuhalten und festzunehmen. Bei der Durchsuchung der Ladefläche des mutmaßlichen Schlepperfahrzeuges wurden 13 Personen, syrische Staatsangehörige, aufgegriffen. .Kurz darauf wurden die Identitäten der engagierten Passanten geklärt. Es handelte sich um einen Wiener Polizisten und einen Mitarbeiter der Rathauswache, die in ihrer Freizeit für einen bevorstehenden Marathon trainierten. .Ebenfalls gegen 14:30 Uhr sollen mehrere mutmaßliche Flüchtlinge in der Wagramer Straße aus einem Klein-Lkw gesprungen und geflüchtet sein. Der Lenker des mutmaßlichen Schlepperfahrzeuges ergriff anschließend ebenfalls die Flucht. Alarmierte Einsatzkräfte der Bereitschaftseinheit konnte im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung das Fahrzeug lokalisieren, anhalten und den Tatverdächtigen, einen 28-jährigen moldawischen Staatsangehörigen, festnehmen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden 25 Personen, syrische und afghanische Staatsangehörige, aufgegriffen.





Veröffentlichung der Daten mit freundlicher Genehmigung des Bundesministeriums für Inneres, www.bmi.gv.at
Die dargestellten Fotos sind symbolisch und stehen nicht mit den jeweiligen Vorfällen in Verbindung!