2021-02-28 - Waffen
Festnahme
Vorfallszeit: 26.02.2021, 12:15 Uhr.Vorfallsort: Ottakring-Lerchenfelder Gürtel.Sachverhalt: Am Freitag führten die Beamten der Bereitschaftseinheit eine Schwerpunktaktion im Bereich der U6 Josefstädter Straße durch. Ein 27-jähriger österreichischer Staatsbürger konnte nach einem Suchtmittelhandel angehalten und festgenommen werden. Er soll einem 34-jährigem griechischen Staatsangehörigen Cannabis verkauft haben. Bei dem 27-Jährigen stellten die Beamten das Bargeld aus dem Suchtmittelverkauf sowie eine verbotene Waffe (Elektroschocker in Form einer Taschenlampe) sicher. Der Tatverdächtige befindet sich in Haft..Er wurde wegen des Verdacht des Suchmittelhandels und dem Besitz einer verbotenen Waffe angezeigt.




2021-02-25 - Diebstahl
Festnahmen
Vorfallszeit: 18.02.2021 .Vorfallsort: Wien .Sachverhalt: Ermittler des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Zentrum Ost, ARGE Taschendiebstahl konnten im Zuge akribischer Ermittlungen zwei mutmaßliche Taschendiebe ausforschen. Die beiden rumänischen Staatsangehörigen (27 und 47 Jahre) konnten schließlich in Zusammenarbeit mit der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) lokalisiert und im Bereich der U-Bahnstation Ottakring festgenommen werden. Die Ermittler der ARGE Taschendiebstahl konnten die Tatverdächtigen mit insgesamt sechs Fakten mit einer Schadenshöhe von rund €3.000,- in Verbindung bringen. Sie wurden in eine Justizanstalt gebracht. .Ebenfalls am 18.02.2021 führten Polizisten des Stadtpolizeikommandos Meidling eine Schwerpunktstreife entlang der U6 durch. Anlass waren drei Anzeigen wegen Taschendiebstählen, die sich zuvor im Bereich der Stiegenauf- und abgänge ereignet haben sollen. Mit den ausgewerteten Lichtbildern von Überwachungskameras der Wiener Linien gelang es den Polizisten die beiden rumänischen Staatsangehörigen (20 und 29 Jahre) im Bereich der U-Bahnstation Josefstädter Straße festzunehmen. Die Ermittler der ARGE Taschendiebstahl konnten den Tatverdächtigen schließlich 13 Fakten mit einem Schaden von rund €3.300,- nachweisen. Sie wurden in eine Justizanstalt gebracht.




2021-02-19 - Drogen
19.02.2021
Vorfallszeit: 18.12.2020.Vorfallsort: Wien.Sachverhalt: Im Zuge von Ermittlungen ist es Polizisten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) gelungen zwei mutmaßliche Suchtmittelhändler festzunehmen. .In Wien-Margareten soll ein 27-jähriger serbischer Staatsangehöriger Heroin und Kokain mit einem Taxi befördert haben. Er wurde nach einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle und einer Wohnungsdurchsuchung festgenommen. .In Wien-Ottakring wurden die Polizisten auf einen Suchtmittelkauf in der Wohnung eines 38-jährigen ungarischen Staatsangehörigen aufmerksam. Bei einer anschließend durchgeführten Hausdurchsuchung wurden Heroin und Bargeld gefunden. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und zwei Käufer (29, 34) angezeigt..Insgesamt konnten .• rund €17.500,- Bargeld.• rund 560 Gramm Heroin.• rund neun Gramm Kokain.• rund zwei Gramm Marihuana.sichergestellt werden.




2021-02-17 - Waffen
Festnahme
Vorfallszeit: 23.01. – 15.02.2021.Vorfallsort: Wien-Wieden, Alsergrund und Ottakring.Sachverhalt: Dem Landeskriminalamt Wien, Außenstelle West, ist es durch intensive Ermittlungen gelungen, insgesamt drei Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 29 und 37 Jahren (vier Stbg.: Slowakei, einer Stbg.: Polen) wegen des dringenden Verdachts des organisierten Handels mit Crystal Meth festzunehmen. .Einer der Dealer, eine 35-jährige slowakische Staatsangehörige, wurde am 23.01.2021 nach dem Verkauf von Crystal Meth auf offener Straße festgenommen. Anschließend erfolgte eine Hausdurchsuchung an ihrer Wohnadresse in Wien-Ottakring. Hierbei wurden 22,59 g Crystal Meth, 91 Extasy-Tabletten und 14,9 g Cannabis sowie eine Schusswaffe samt Munition, eine Gaspistole und € 3665,- Bargeld sichergestellt. Im Zuge weiterer Ermittlungen wurden schließlich weitere vier mutmaßliche Drogendealer in Wien-Wieden und Alsergrund festgenommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei den zumindest fünf Personen um eine organisierte Gruppe gehandelt hatte.




2021-02-11 - Körperverletzung
Körperverletzung
Vorfallszeit: 11.02.2021, 00:35 Uhr.Vorfallsort: 16., Bereich Thaliastraße .Sachverhalt: Im Zuge eines Nachbarschaftsstreits sollen sich ein 24-jähriger und ein 34-jähriger (beide Stbg.: Österreich) gegenseitig attackiert haben. Der 24-Jährige soll in weiterer Folge den anderen Mann mit einem Messer mit dem Umbringen bedroht haben. Andere Nachbarn alarmierten die Polizei. Die Beamten konnten beide Tatverdächtigen im Stiegenhaus wahrnehmen. Der 24-Jährige versuchte im Zuge der Sachverhaltsklärung mehrmals die Polzisten zu schlagen. Daraufhin wurde er vorläufig festgenommen. Da sich der Mann gegen die Festnahme gewaltsam wehrte, verletzte sich ein Polizist am rechten Ellbogen. Die Ursache des Streits ist derzeit völlig unklar.




2021-01-31 - Drogen
Suchtgift sichergestellt
Vorfallszeit: 30.01.2021, 14:15 Uhr.Vorfallsort: Wien-Ottakring..In den frühen Nachmittagsstunden des 30.01.2021 wurden Beamte der Polizeiinspektion Koppstraße wegen einer offenstehenden Wohnungstür in ein Mehrparteienhaus im Bezirk Ottakring gerufen. Da sich trotz mehrmaligem Klopfen niemand meldete und ein Unfall oder ein strafrechtliches Delikt nicht ausgeschlossen werden konnte, betraten die Polizisten die Wohnung. .Den Wohnungsmieter trafen sie nicht an. Sie fanden jedoch zwei Zelte mit insgesamt 21 Cannabispflanzen. Im Zuge einer weiteren Durchsuchung stellten die Beamten, in mehreren Gläsern verschlossen, rund 290 g getrocknetes Cannabis sicher. Im Zuge der Amtshandlung kam der Wohnungsmieter, ein 30-jähriger österreichischer Staatsbürger, zu der Wohnung. Er gab an, bei einem Nachbarn gewesen zu sein und offensichtlich vergessen zu haben, die Wohnungstür zu schließen, er rauche in letzter Zeit sehr viel Marihuana. .Das Suchtgift verwende er hauptsächlich für sich, jedoch gebe er etwas auch an seine Freund weiter, von irgendetwas müsse er ja nun einmal leben, gab er den Polizisten gegenüber an. Der 30-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Das Suchtgift wurde sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen wurden vom, Landeskriminalamt übernommen.




2021-01-22 - Unfall
Arbeitsunfall im Bezirk Mödling
Ein 52-jähriger bulgarischer Staatsbürger führte am 21. Jänner 2021, gegen 10.50 Uhr, Arbeiten auf einer Baustelle im Ortsgebiet von Perchtoldsdorf durch. Dabei dürfte er aus gesundheitlichen Gründen zu Sturz gekommen sein und das Bewusstsein verloren haben. Weitere Mitarbeiter setzten umgehend die Rettungskette in Gang und leisteten Erste Hilfe. Er wurde mit einer schweren Verletzung mit dem Notarzthubschrauber in die Klinik Ottakring nach Wien geflogen.




2021-01-19 - Einbruch
Festnahme
Vorfallszeit: 19.01.2021, 00:45 Uhr .Vorfallsort: 14., Penzinger Straße .Sachverhalt: Ein 35-jähriger Zeuge beobachtete einen 40-jährigen serbischen Staatsangehörigen bei einem Einbruch in eine ebenerdig gelegene Wohnung und alarmierte die Polizei. Einsatzkräfte des Stadtpolizeikommandos Ottakring konnten den Tatverdächtigen wahrnehmen, wie er gerade aus einem zerschlagenen Fenster der Wohnung ins Freie kletterte und nahmen ihn fest. Bei einer anschließenden Durchsuchung konnten Schmuck und ein originalverpacktes Mobiltelefon sichergestellt werden. Zudem war gegen den 40-Jährigen eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck aufrecht.




2021-01-08 - Raub
Tankstellenraub
Vorfallszeit: 07.01.2021, 14:45 Uhr .Vorfallsort: Wien-Ottakring .Sachverhalt: Gegen 14:45 Uhr ereignete sich ein Raub in einer Tankstelle in Wien-Ottakring. Den Angaben der Angestellten zufolge, habe sie ein bislang unbekannter Mann mit einem Hackbeil bedroht und Geld gefordert. Die Angestellte händigte Bargeld aus, woraufhin der Tatverdächtige zu Fuß stadteinwärts flüchtete. Der mutmaßliche Täter wird wie folgt beschrieben:.männlich, ca. 35 Jahre alt, stämmige Figur; zum Tatzeitpunkt mit weißen Turnschuhen, blauen Jeans, einer schwarzen Kapuzenjacke und schwarzer Sonnenbrille bekleidet.Verletzt wurde bei dem Überfall niemand. Zur Stunde läuft eine Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter. Neben zahlreichen Polizeibeamten ist auch der Polizeihubschrauber im Einsatz.




2021-01-04 - Einbruch
Erfolgreicher Einsatz
Vorfallszeit: 03.01.2021, 22:50 Uhr.Vorfallsort: 16., Koppstraße.Sachverhalt: Beamte des Stadtpolizeikommandos Ottakring und der Polizeidiensthundeeinheit wurden alarmiert, da Personen über einen Zaun geklettert sein sollen. Der Zeuge vermutete einen Einbruchsdiebstahl. Der Polizeidiensthund "Viper of flying porkies” wurde zum Stöbern nach Personen eingesetzt. Im Gebäude zeigte der Diensthund eine deutliche Geruchsaufnahme und arbeitete sich von Raum zu Raum vor. Plötzlich zeigte er ein deutliches Anzeigeverhalten mittels Verbellen. Unmittelbar vor dem Hund befanden sich zwei männliche Personen, ein 20-jähriger österreichischer Staatsbürger und ein 22-jähriger bosnischer Staatsangehöriger. Beide wurden wegen des Verdachts des Einbruchsdiebstahls vorläufig festgenommen.




2020-12-26 - Raub
Festnahme
Vorfallszeit: 25.12.2020, 18:30 Uhr .Vorfallsort: 16., Lerchenfelder Gürtel .Sachverhalt: Beamte des Stadtpolizeikommandos Ottakring wurden wegen eines schweren Raubes alarmiert. Ein 30-jähriger afghanischer Staatsangehöriger soll einen 25-jährigen Mann, der sich Zigaretten bei einem Automaten kaufen wollte, mit einem Messer bedroht und anschließend Bargeld geraubt haben. Das Opfer verfolgte den Tatverdächtigen bis zur U-Bahn, wo der 30-Jährige vom Sicherheitsdienst der Wiener Linien bis zum Eintreffen der Polizei angehalten und schließlich von den Polizisten festgenommen werden konnte.




2020-12-19 - Körperverletzung
Pfefferspray-Einsatz
Vorfallszeit: 19.12.2020, 00:30 Uhr.Vorfallsort: Wien-Ottakring.Sachverhalt: Die Beamten des Stadtpolizeikommandos wurden kurz nach Mitternacht zu einem Routineeinsatz (Lärmerregung) in einer Wohnung alarmiert. Ein 44-Jähriger (Stbg.: Österreich) öffnete daraufhin, mit seinem Handy filmend, die Wohnungstüre und empfing die Beamten mit einem Hitlergruß. Nach der Aufforderung zur Ausweisleistung soll der 44-Jährige, mit Unterstützung seines Sohnes (27, Stbg.: Österreich), die Beamten mit Schlägen und Tritten attackiert haben. Die Beamten setzten schließlich ihren Pfefferspray ein und konnten die beiden Tatverdächtigen festnehmen. Bei dem Angriff verletzte der 44-Jährige einen Beamten, welcher seinen Dienst vorerst beenden musste. Der 44-jährige Tatverdächtige musste nach dem Vorfall in ein Spital gebracht werden. Gegen die beiden Tatverdächtigen wurden Anzeigen nach dem Verbotsgesetz, Widerstand gegen die Staatsgewalt und schwerer Körperverletzung erstattet.




2020-12-14 - Unfall
Versuchte Anhaltung
Vorfallszeit: 13.12.2020, 02:00 Uhr.Vorfallsort: 9., Spittelauer Lände.Sachverhalt: Als die Beamten des Stadtpolizeikommandos Josefstadt einen Fahrzeuglenker (35) mit über 100 km/h im Ortsgebiet anzuhalten versuchten, wendete er seinen PKW und flüchtete in Richtung Gürtel. Der 35-jährige österreichische Staatsangehörige fuhr dabei entgegen der Fahrtrichtung und es kam beinahe zu einer schwerwiegenden Kollision von zwei unbeteiligten Fahrzeugen. Bei der Flucht setzte der Lenker mehrere Verwaltungsübertretungen (Rotlicht, über 100 km/h im Ortsgebiet, Missachtung von Einbahnen). Bei der Flucht kam es mehrfach zu Gefährdung von Passanten und Fahrzeuglenkern. Der 35-Jährige rammte kurz vor seiner Anhaltung einen Polizeifunkwagen, der sich im Bereich 16. Bezirk, Lerchenfelder Gürte,l positioniert hatte, um den Flüchtenden zu stoppen. Bei der Festnahme und im Arrestbereich versuchte der Tatverdächtige sich gegen die Beamten mehrmals mit Tritten zu widersetzen .Im Zuge der Erhebungen stellen die Beamten fest, dass die Kennzeichen am Fahrzeug entfremdet waren. Der Tatverdächtige, der über keine Lenkberechtigung verfügte, wies eine Alkoholisierung von 1 Promille auf und verweigerte eine Untersuchung des Amtsarztes auf eine mögliche Beeinträchtigung durch weitere Substanzen. In der Einvernahme zeigte sich der Tatverdächtige nicht geständig und er befindet sich zurzeit in Haft.




2020-12-08 - Körperverletzung
Körperverletzung
Vorfallszeit: 08.12.2020, 02:20 Uhr.Vorfallsort: 17., Sautergasse .Sachverhalt: Ein 37-jähriger Mann kam mit Verletzungen im Oberkörperbereich in eine Polizeiinspektion in Ottakring und gab gegenüber den Beamten an, von einem 29-jährigen Bekannten kurz zuvor mit einem Messer attackiert worden zu sein. Die Polizisten leisteten sofort Erste Hilfe und verständigen die Berufsrettung Wien, die den Mann in ein Krankenhaus verbachte. Die Ermittlungen hinsichtlich der Hintergründe als auch des namentlich bekannten Tatverdächtigen wurden vom Landeskriminalamt Wien, Außenstelle West, übernommen.




2020-12-05 - Körperverletzung
Widerstand
Vorfallszeit: 04.12.2020, 19:45 Uhr.Vorfallsort: 16., Herbststraße.Sachverhalt: Nachdem Polizisten im Rahmen ihres Streifendienstes Discolicht in einem Lokal in Wien-Ottakring wahrgenommen hatten, unterzogen sie es eine Kontrolle. Im Inneren trafen sie auf den Lokalbetreiber (49, Stbg.: Österreich) und einen Gast, der Alkohol konsumierte. Auf die Bestimmungen der COVID-19-Notmaßnahmenverordnung angesprochen, verhielt sich der 49-Jährige zunehmend aggressiver und wirkte an seiner Identitätsfeststellung nicht mit. Im Zuge der Personsdurchsuchung nach einem Ausweis attackierte er die Beamten mit Fäusten und flüchtete durch den Notausgang auf die Straße. Der Mann konnte rasch angehalten werden, woraufhin es erneut zu einer heftigen Attacke des Lokalbetreibers kam. In der Zwischenzeit traf eine weitere Streifenbesatzung zur Unterstützung ein, die der Mann ebenfalls attackierte. Einen Polizisten stieß er gegen einen geparkten PKW, sodass eine Delle an der Karosserie entstand. Unter Anwendung von Körperkraft und weiterer Unterstützung durch Beamte der Bereitschaftseinheit gelang es schlussendlich den Mann festzunehmen. Ein Polizist wurde im Handbereich verletzt und konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen. Nach polizeilicher Einvernahme unter Einbeziehung eines Dolmetschers wurde der 49-Jährige über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien auf freiem Fuß angezeigt.




2020-12-03 - Einbruch
Festnahme
Vorfallszeit: 02.12.2020, 11:20 Uhr.Vorfallsort: 16., Brunnengasse .Sachverhalt: Ein 28-jähriger somalischer Staatsangehöriger, welcher mit einem Fahrrad am Gehsteig unterwegs war, wurde von Beamten des Stadtpolizeikommandos Ottakring angehalten. Im Zuge der Kontrolle des 28-Jährigen konnte eine Bankomatkarte bei ihm gefunden werden, die auf einen anderen Namen lautete. Diese Bankomatkarte wurde im November bei einem Einbruchsdiebstahl gestohlen. Das mitgeführte Fahrrad wurde bei einem weiteren Diebstahl entwendet. Daraufhin wurde der Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Weiters wird der 28-Jährige angezeigt, da bei ihm im Zuge der verkehrsrechtlichen Kontrolle durch einen Amtsarzt eine Beeinträchtigung durch Suchtmittel festgestellt wurde.




2020-11-23 - Einbruch
Festnahmen
Vorfallszeit: 22.11.2020.Vorfallsort: 12., Dunklergasse / 16., Deinhardsteingasse.Sachverhalt: Der Wiener Polizei ist es gelungen zwei Tatverdächtige nach Einbruchsdiebstählen in Fahrzeugen festzunehmen..In Wien-Meidling ist ein Mann (39, Stbg.: unbekannt) mittels Schlossstich in einen PKW eingebrochen. Ein Zeuge alarmierte die Polizei. Als die Polizisten am Tatort eingetroffen sind, saß der Tatverdächtige immer noch im Fahrzeug. Er konnte widerstandslos festgenommen werden. Ein Teelöffel, welcher als Tatwerkzeug fungierte, wurde sichergestellt. Der mutmaßliche Täter befindet sich in einer Justizanstalt..In Wien-Ottakring brach ein anderer Mann (23., Stbg.: Ukraine) ebenfalls in ein Fahrzeug ein. Er soll die Fensterscheibe eingeschlagen und in weiterer Folge das Innere des Fahrzeuges durchwühlt haben. Anschließend ist er vom Tatort geflüchtet. Die alarmierten Polizisten konnten im Zuge einer Sofortfahndung den Tatverdächtigen anhalten und vorläufig festnehmen. Bei einer Personendurchsuchung wurden mehrere Tatwerkzeuge sichergestellt.




2020-11-19 - Drogen
Festnahme
Vorfallszeit: 18.11.2020, 10:15 Uhr .Vorfallsort: 16., Bereich Ottakringer Straße .Sachverhalt: Nach umfangreichen Ermittlungen der Polizisten des Landeskriminalamts Wien, Außenstelle West, konnte ein mutmaßlicher Suchtmittelhändler im Zuge einer Hausdurchsuchung festgenommen werden. Die Beamten konnten rund 100 Gramm Heroin, rund elf Gramm Kokain sowie einen dreistelligen Bargeldbetrag sicherstellen. Der 27-jährige nigerianische Staatsangehörige wurde in eine Justizanstalt gebracht.




2020-11-18 - Waffen
Quattro - Verstärkung für die Polizeidiensthunde Niederösterreichs
Der belgische Schäferhund Quattro wurde ausgesetzt, landete im Tierheim und wird derzeit bei der Landespolizeidirektion Niederösterreich zum Polizeidiensthund ausgebildet..Mitte September 2020 wurde der damals ungefähr 10 Wochen alte, belgische Schäferhund in einem Ottakringer Park an einem Baum angebunden von einer Spaziergängerin gefunden. Er war dort ausgesetzt worden und konnte dem TierQuarTier, das von der Stadt Wien betrieben wird, übergeben werden. Eine Mitarbeiterin des TierQuarTiers bemerkte das Potential des Junghundes und setzte sich umgehend mit dem Bundesausbildungszentrum für Polizeidiensthundeführer in Wien Strebersdorf in Verbindung. "Quattro" wurde von Bediensteten des Zentrums tatsächlich eine deutliche Eignung als Polizeihund attestiert und so konnte er in die Landespolizeidirektion Niederösterreich Einsatzabteilung Fachbereich 1, Polizeidiensthundewesen, übernommen werden. Er vollzieht derzeit unter Obhut seines Polizeidiensthundeführers den Grundausbildungslehrgang zum polizeilichen Schutz-, Stöber- und Fährtenhund, der etwa 24 Monate lang andauern wird. Zeichnet sich "Quattro" in dieser Phase durch besondere Fähigkeiten aus, kann er darüber hinaus zu einer weiterführenden Spezialausbildung (Suchtmittelspürhund, Dokumentenspürhund, usw.) herangezogen werden. Für gewöhnlich werden Zuchthunde für den polizeilichen Einsatz ausgewählt, in diesem Fall jedoch freut sich die Landespolizeidirektion Niederösterreich über die vierbeinige Verstärkung aus dem Tierheim...<strong>Polizeidiensthundeführer*in: Ein Dienst mit besonderen Herausforderungen</strong>..Die Einsatzgebiete der österreichischen Polizeidiensthunde sind vielfältig. Egal ob der Hund als Schutz-, Stöber- und Fährtenhund oder bei der Suche nach Sucht- und Sprengmitteln eingesetzt wird: Seine Fertigkeiten bedürfen umfangreicher Ausbildung und der engagierten Anleitung durch kompetente Diensthundeführer*innen. Auch wenn in der medialen Berichterstattung für gewöhnlich der Hund im Rampenlicht steht, ohne das große Engagement der Polizeidiensthundeführer*innen wäre der Hund als "taktisches Einsatzmittel" im polizeilichen Dienst gänzlich wirkungslos. Die Arbeit mit seinem tierischen Partner ist für die Bediensteten zweifelsohne erfüllend und bereitet große Freude. Die tatsächlichen Herausforderungen, die mit diesem anspruchsvollen Dienst einhergehen, dürfen aber keinesfalls vergessen werden. Der Dienst als Hundeführer*in ist mitunter körperlich anstrengend, erfordert ein hohes Maß an Motivation und ist auf besondere Weise psychisch belastend. Drei Aspekte dieser herausfordernden Seite des Dienstes sollen im Folgenden beleuchtet werden...<strong>Die Arbeit mit dem Polizeidiensthund beeinflusst den persönlichen Lebensbereich.</strong>.Der Diensthund lebt mit seinem Hundeführer, er ist sieben Tage – 24 Stunden lang an seiner Seite. Während Polizist*innen von ihrem Dienst abtreten und wohlverdiente Arbeitspausen fernab der Dienststelle einlegen, nehmen Polizeidiensthundeführer*innen, wenn auch nicht ihre Arbeit, so zumindest immer ihren vierbeinigen Partner mit nach Hause. Der Umstand wirkt sich auf Freizeitgestaltung und Urlaubsplanung aus. Polizeidiensthunde sind Schutzhunde, der Umgang mit ihnen setzt eine fundierte Ausbildung voraus, sodass ein solcher Hund nicht einfach kurzfristig der Verwandtschaft überlassen werden darf. Diese Tatsache fordert den Hundeführer*innen ein hohes Maß an Flexibilität, häufig auch eine gewisse Opferbereitschaft in Sachen Freizeit und Urlaub ab. ..<strong>Einsätze mit dem Hund sind tendenziell gefährlich.</strong>.Polizeiarbeit birgt immer ein gewisses Maß an Gefahrenpotential. Hundeführer*innen werden mit ihrem Hund aber sehr häufig zu Einsätzen gerufen, bei denen sich unter Umständen bewaffnete Straftäter an einem Tatort befinden und aufgestöbert werden müssen. Bei solchen Vorfällen sind natürlich immer auch andere uniformierte Bedienstete im Einsatz. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, in einem Dienst mitunter mehrmals nach einem möglicherweise gefährlichen Straftäter zu suchen und diesem vielleicht sogar gegenüber zu stehen, für Polizeidiensthundeführer*innen ungleich höher. Diese Einsätze sind für Mensch und Tier gleichermaßen anstrengend und gehen mit teils hohen Stressbelastungen für Diensthundeführer*innen einher. ..<strong>Diensthund und Hundeführer*in entwickeln eine enge emotionale Bindung.</strong>.Die angeführte Tatsache scheint auf den ersten Blick gänzlich unproblematisch, viel mehr sogar erstrebenswert zu sein. Faktum ist jedoch, dass der Hund eben nicht nur ein geliebtes Haustier, sondern auch taktisches Einsatzmittel ist. Als Partner wollen Diensthundeführer*innen ihren Vierbeiner selbstverständlich vor Gefahren schützen und vor Verletzungen oder gar dem Tod bewahren. In gewissen Einsatz-Situationen kann auf diese Befindlichkeiten aber nur eingeschränkt Rücksicht genommen werden, weil der Hund in seiner schützenden oder stöbernden Funktion als taktisches Mittel zum Einsatz kommt. In diesem Spannungsfeld der starken emotionalen Bindung einerseits und der nüchternen, taktischen Abwägung andererseits operieren Hundeführer*innen auf einer fast täglichen Basis. Gelegentlich kann ebendiese Spannung auch als psychische Belastung wahrgenommen werden...Die Arbeit der Polizeidiensthundeführer*innen und ihrer tierischen Partner stellt eine unverzichtbare Stütze im sicherheits- und kriminalpolizeilichen Handeln dar. Die tierisch-menschliche Kooperation hat sich in zahllosen Einsätzen als effizientes Mittel zur Kriminalitätsbekämpfung bewährt. Ein idealisiertes oder gar romantisches Bild von dieser Arbeit wird aber den reellen Bedingungen einfach nicht gerecht. Die Arbeit der Polizeidiensthundeführer*innen ist anstrengend und mitunter belastend, manchmal auch in besonderer Weise gefährlich. Diese Tatsachen müssen zumindest von Zeit zu Zeit betont werden, wenn dieser herausfordernde Dienst jene Wertschätzung erhalten soll, die ihm ganz sicher zusteht...Fotos können über LPD NÖ, Öffentlichkeitsarbeit, unter der Telefonnummer 059 133 30 1114 angefordert werden.




2020-09-11 - Körperverletzung
Mehrere Amtshandlungen nach dem Suchtmittelgesetz
Gegen 05:15 Uhr wurden Beamte der Polizeiinspektion Leyserstraße zu einer Wohnung in der Schanzstraße in Wien-Penzing gerufen, da dort ein Mann in seiner Wohnung laut herumschrie. Im Zuge der Sachverhaltsklärung bespuckte und attackierte der Schreiende, ein 40-jähriger österreichischer Staatsbürger, die Beamten, sodass sie Pfefferspray einsetzen mussten. Der augenscheinlich unter Suchmittel-einfluss agierende Mann wurde festgenommen. In der Wohnung wurden fünf Cannabispflanzen sichergestellt. Bei der Amtshandlung wurde ein Polizist verletzt, sodass er seinen Dienst nicht weiter fortsetzen konnte.Gegen 11:30 Uhr gelang es Beamten des Landeskriminalamts Wien durch umfangreiche Ermittlungen einen 25-jährigen serbischen Staats-angehörigen im Bereich einer U-Bahnstation in Wien-Leopoldstadt festzunehmen und 933,4 g Heroin und 58,3 g Kokain sicherzustellen. Der 25-Jährige steht im Verdacht, zu einer international agierenden Drogenbande zu gehören, weitere Ermittlung laufen.Gegen 15:05 Uhr wurden zwei Männer (57 u. 58, Stbg.: Montenegro) nach einer Observation durch die Einsatzgruppe zu Bekämpfung der Straßen-kriminalität in Wien 16, Neulerchenfelder Straße festgenommen. Sie stehen im dringenden Verdacht, mit Suchtmittel zu dealen. Insgesamt wurden bei den beiden rund 93 g Heroin und € 4.880,- Bargeld sichergestellt. Die Männer verweigern jegliche Aussage.Gegen 21:00 Uhr kam es in Wien-Favoriten vermutlich zu einem missglückten Suchtmitteldeal, bei dem der mutmaßliche Dealer (19, Stbg.: Österreich) nach dem Anbieten seiner „Ware“ von zwei Jugendlichen (16 und 17, Stbg.: Österreich) mit einem Elektro-schockgerät bedroht und beraubt wurde. Der 19-Jährige verständigte selbst die Polizei. Die beiden jugendlichen Tatverdächtigen wurde in der Nähe der Tatörtlichkeit festgenommen, der Elektroschocker, ein Schlagring und eine kleine Menge (zwei Baggies) Cannabis wurden sichergestellt. Der 19-Jährige wurde nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt.





2020-07-22 - Streit
Aggressiver Patient beißt Polizistin in den Unterarm
Beamte der Wiener Polizei wurden wegen eines renitenten Patienten von der Wiener Berufsrettung angefordert. Ein 21-jähriger Mann (Stgb: Russische Föderation), wehrte sich vehement gegen eine augenscheinlich notwendige Behandlung und konnte schließlich trotz handfester Gegenwehr durch die Unterstützung der Polizeikräfte in ein Spital gebracht werden. Auch im Spital ließ sich der Mann nicht beruhigen. Er versuchte erneut die Polizisten zu attackieren und sich von der Fixierung loszureißen. Im Zuge dessen biss der Tatverdächtige eine Polizistin in den Unterarm.
Der Mann, der in weiterer Folge auf Hepatitis B und C positiv getestet wurde, bleibt bis zum Abschluss der medizinischen Versorgung im Spital. Neben den gesetzten Gewalttätigkeiten im Zuge der Amtshandlung, ist gegen den Mann eine Festnahmeanordnung wegen mehrerer gerichtlich strafbarer Handlungen aufrecht.





2020-07-19 - Körperverletzung
Rotlicht missachtet: Fahrradfahrer attackiert und verletzt Polizisten
In der Nacht auf Samstag nahmen Polizeibeamte einen Fahrradfahrer wahr, der die Ottakringer Straße stadteinwärts fuhr und dabei eine für seine Fahrtrichtung gültige rote Ampel missachtete.Der Fahrradfahrer, ein 33-jähirger Mann (Stbg.: Österreich), beschimpft die Beamten sogleich nach der Anhaltung und verhielt sich unkooperativ. Da er versuchte die Örtlichkeit zu verlassen, stellten sich ihm die Beamten in den Weg. Daraufhin setzte sich der Mann auf den Boden, zündete sich eine Zigarette an und schlug damit in Richtung der Beine der Beamten.
Die Beschimpfungen setzte der Mann weiter fort. Im Zuge der Festnahme verletzte er einen der Polizisten im Handbereich, sodass dieser seinen Dienst nicht weiter fortsetzen konnte. Selbst in der polizeilichen Einvernahme machte der 33-Jährige keine sachdienlichen Angaben, sondern gab lediglich Beschimpfungen von sich.





2020-07-17 - Sexualdelikt
Widerruf einer Öffentlichkeitsfahndung nach verhinderter Gasexplosion – Tatverdächtiger festgenommen
Am 16.07.2020 veröffentlichte die Wiener Polizei über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien ein Foto eines 61-jährigen Mannes der dringend tatverdächtig ist, eine Gaszuleitung in seiner Wohnung vorsätzlich beschädigt zu haben, um eine Explosion bei einer späteren Wohnungsöffnung im Zuge der Delogierung herbeizuführen.Auf Grund intensiver Ermittlungen ist es dem Landeskriminalamt Wien nun gelungen, den Tatverdächtigen gegen 09:00 Uhr in Wien 16, Thaliastraße auf offener Straße widerstandslos festzunehmen. Der 61-Jährige wird zur Stunde einvernommen.





2020-07-14 - Sexualdelikt
Manipulation an Gasleitung: Wohnungsexplosion stand offenbar bevor
Gestern kam es aufgrund eines Gasaustrittes in einem Mehrparteienwohnhaus in Ottakring zu einem größeren Einsatz von Polizei, Berufsfeuerwehr, den Wiener Netzen und der Wiener Berufsrettung. Ein Schlosser hatte zuvor im Beisein eines Gerichtsvollziehers sowie zwei weiteren Personen aufgrund einer Delogierung eine Wohnungsöffnung durchgeführt. Im Inneren bemerkten die Personen verdächtigen Gasgeruch, flüchteten ins Freie und verständigten den Notruf.Kräfte der Wiener Berufsfeuerwehr stellten in Folge in der Wohnung ein volatiles Gas-Luft-Gemisch fest. Die Gaskonzentration in der Luft dürfte bereits an oder nahe der Explosionsschwelle gewesen sein. Beamte der Berufsfeuerwehr Wien sowie der Wiener Netze konnten die Gefahr einer möglichen Gasexplosion durch Schließen der Gasleitung abwenden. Zeitgleich wurde das Wohnhaus mit speziellen Druckbelüftungsgeräten belüftet, Feuerwehrtrupps kontrollierten die Wohnungen des Hauses und führten Gasmessungen durch. Eine Bewohnerin musste ins Freie gebracht werden, ansonsten waren keine Hausbewohner anwesend.Bei der kriminalpolizeilichen Wohnungsbeschau durch Beamte des LKA Wien wurden offensichtliche Beschädigungen bei einer Gaszuleitung festgestellt, die durch Werkzeugeinwirkung entstanden sein dürften. Aufgrund dieser Tatsache besteht der dringende Verdacht, dass der zu delogierende Wohnungsmieter (61, Stbg: Polen) die Beschädigungen an der Gasleitung vorsätzlich herbeigeführt hatte, um eine Explosion bei einer späteren Wohnungsöffnung auszulösen. In diesem Falle wären erfahrungsgemäß etliche Menschenleben in Gefahr und erhebliche Sachbeschädigungen zu erwarten gewesen.Das LKA Wien beschlagnahmte die gesamte Wohnung. Der Aufenthaltsort des Beschuldigten ist derzeit unbekannt, die Ermittlungen laufen. Bei dem Einsatz wurden keine Personen verletzt. Aus Gründen der Vorsorge war die Wiener Berufsrettung dennoch mit einem größeren Kräftekontingent vor Ort.






Veröffentlichung der Daten mit freundlicher Genehmigung des Bundesministeriums für Inneres, www.bmi.gv.at
Die dargestellten Fotos sind symbolisch und stehen nicht mit den jeweiligen Vorfällen in Verbindung!